Q&A in Anwesenheit der Filmemacher

Sonntag
12.08.2018
21:00 Uhr

170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen, die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurück zu gewinnen.

Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Gibt es in der Judikative und Legislative Akteure und Überzeugungen, welche auf gewaltsame Proteste anders reagieren als in der Vergangenheit? Welche Methoden der „Ausnahmesituation G20″ in Hamburg könnten zur Normalität werden?

Weitere Infos auf der offiziellen Filmseite

»Der Film demaskiert einen Staat, der mit allen Mitteln die Kontrolle behalten wollte und sie doch – oder gerade deswegen – verlor.« taz

»Der Film gibt aber nicht einfach nur die Ereignisse während des G20-Gipfels wieder, sondern bettet sie geschickt in die aktuellen Debatten über Sicherheit, polizeiliche Aufrüstung und Kriminalisierung von linkem Aktivismus ein« neues deutschland

»ein „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“. Sich die noch mal in der Praxis anzuschauen, lohnt sich besonders […] Der Film Hamburger Gitter, […] Seine bloße Existenz ist trotz allem Grund zur Hoffnung«​ Süddeutsche Zeitung

ABKÜRZUNGEN:

OV = Original Version
OF = Originalfassung
OmU = Original mit Untertiteln
DFmeU = Deutsche Fassung mit englischen Untertiteln
Omdt+engUT = Original mit deutschen + englischen Untertiteln

DU HAST DICH NOCH NICHT FÜR
UNSEREN NEWSLETTER ANGEMELDET?

DANN MACH ES JETZT! >>HIER ENTLANG<<