Vorfilm:

Disco Film 22 –  The Puhdys II (1977)

nach dem Film:

Filmgespräch mit Christian Steyer (Schauspieler, Musiker, Sprecher )

Mittwoch
05.09.2018
20:15 Uhr

Paula hat bereits zwei Männer zum Teufel gejagt und lebt nun allein mit ihren beiden Kindern. Sie ist einer „Sicherheitsehe“ nicht abgeneigt, will davor jedoch noch einmal so richtig „die Glocken läuten lassen.“ In einer Bar begegnet sie Paul und beide trifft die Liebe wie ein Paukenschlag. Er ist jedoch verheiratet und will seine Karriere zunächst nicht gefährden. Paul fängt erst an, um Paulas Liebe zu kämpfen, als sie sich plötzlich und rigoros von ihm trennt. Sie finden schließlich beide eine Liebe, die stärker ist als der Tod. Doch nun will Paula unbedingt ein Kind von Paul und setzt dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel …

Der Film beruht auf einem Drehbuch des Regisseurs Heiner Carow und Ulrich Plenzdorf und war zunächt von einem Verbot bedroht. Er wurde erst auf Intervention von Erich Honecker für den Kinostart freigegeben, da er in „Paul und Paula“ einen Film speziell für junge Menschen sah.

Er entwickelt sich zu einem Kassenschlager mit über drei Millionen Zuschauern. Der Film gilt heute als absoluter Klassiker deutscher Filmkunst und wurde vom Verbund deutscher Kinematheken zu den wichtigsten hundert deutschen Filmen gewählt.

Text: cinema.arte.tv

„Eben diese Bedingungslosigkeit der Gefühle macht, zusammen mit einer gleichermaßen realistisch-drastischen wie phantasievollen Beschreibung der Wirklichkeit, das Besondere an diesem Film aus. … Er scheut sich auch nicht vor dem Abrutschen in den Kitsch; aber er besitzt eine dramatische Kraft, die den übrigen ‚Alltagsfilmen‘ der DEFA total ermangelt.“ Ulrich Gregor: Geschichte des Films

„Ein erfrischend unterhaltsamer und offener Film, der Traum und Wirklichkeit, Poesie und banale Alltagsrealität mischt und mit Spaß, Ironie und Ernst künstlerisch entfaltet. Der schauspielerisch beachtliche Film macht durch seine grotesken Übersteigerungen deutlich, dass den Menschen auch in der realsozialistischen Gesellschaft das Glück nicht von vornherein in die Wiege gelegt wird. Sowohl das emotionale als auch das kritische Potential des Films, nicht zuletzt sein Plädoyer für Individualität und die Kraft der Träume, sorgten in der DDR für einen anhaltenden Publikumserfolg.“ film-dienst

ABKÜRZUNGEN:

OV = Original Version
OF = Originalfassung
OmU = Original mit Untertiteln
DFmeU = Deutsche Fassung mit englischen Untertiteln
Omdt+engUT = Original mit deutschen + englischen Untertiteln

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