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VERANSTALTUNGSREIHE ‚BERLIN IM DEFA-FILM‘

Das zerstörte Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg; das Hochbahnviadukt in der Schönhauser Allee; die Entstehung des Strausberger Platzes oder die bröckelnden Fassaden der Altbauten im Prenzlauer Berg – Ost-Berlin bot der DEFA vielfach eine traumhafte Kulisse für ihre Spielfilmprojekte. Zwischen 1946 und 1990 drehte das Studio eine ganze Reihe an Produktionen in der DDR-Hauptstadt. Die sonntägliche DEFA-Filmreihe im hofkino.berlin bietet eine kleine Entdeckungsreise durch das Berlin vergangener Jahrzehnte.

BERLIN – ECKE SCHÖNHAUSER (1957)

Regie: Gerhard Klein, 82 Min., Schwarz-Weiß, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Spielfilme, 1957
Foto: ©DEFA-Stiftung/Siegmar Holstein, Hannes Schneider

Unter dem U-Bahn-Bogen auf der Schönhauser treffen sie sich täglich, die 16- und 17jährigen, denen der Platz im Elternhaus zu eng wird. Mutproben sind an der Tagesordnung, und für eine Westmark wirft man schon mal eine Laterne ein. Der Bauarbeiter Dieter sucht auf der Straße die Freiheit, Kohle flüchtet vor seinem ständig betrunkenen Stiefvater, Karl-Heinz ist schon auf der kriminellen Bahn, und Angela muß zu Hause Platz machen, wenn die Mutter den Freund empfängt. Karl-Heinz versucht, Dieter und Kohle in seine dunklen Geschäfte zu ziehen, und nach einem vermeintlichen Totschlag flüchten die beiden nach Westberlin, wo Kohle im Auffanglager tragisch ums Leben kommt. Dieter entflieht der zweifelhaften „Fürsorge“ des Lagers und kehrt nach Hause zurück. Er will für seine Schuld einstehen, um danach ein neues Leben beginnen zu können, und er will zu Angela, die ein Kind von ihm erwartet.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

ABKÜRZUNGEN:

OV = Original Version
OF = Originalfassung
OmU = Original mit Untertiteln
DFmeU = Deutsche Fassung mit englischen Untertiteln
Omdt+engUT = Original mit deutschen + englischen Untertiteln

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